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Die Temperaturen steigen und die Zecken beissen!

Menschen mit Haustieren haben ein erhöhtes Risiko von einer Zecke gebissen zu werden, daher ist es nur logisch sich durch eine Zeckenprohylaxe auf Hund und Katze zu schützen. 

 

Vier Zeckenarten sind das ganze Jahr in der Schweiz aktiv, der gemeine Holzbock, die Igelzecke, die Auwaldzecke und die braune Hundezecke. Im März bis Mai, wenn die Temperatur tagsüber auf 10 Grad steigt, beginnen die ersten Zecken aktiv zu werden. Im Winter sind Zecken erst nach 14 Tagen durchgehendem Frost komplett inaktiv!

Zecken können neben den bekannten Krankheiten wie FSME und Borreliose, auch Babesiose und Ehrlichiose übertragen, welche auch dem Menschen schaden können. 

 

Möglichkeiten der Zeckenprophylaxe für Hund und Katze:

  • Spot-on Produkte: Die meisten Produkte haben keine abstossende Wirkung, sondern töten die Zecke beim Saugakt. 
  • Halsbänder: Die meist über Monate anhaltende abstossende Wirkung verhindert den Zeckenbiss und dass eine Zecke überhaupt auf das Tier geht. Der Nachteil ist, die Halsbänder müssen immer getragen werden und die Hunde sollten nicht in natürliche Gewässer baden gehen. 
  • Tabletten: Keine abstossende Wirkung, jedoch töten die Zecken beim Saugakt. Vorteil kein direkter Hautkontakt mit dem Medikament zu Menschen, vor allem kleinen Kindern. 
  • Spazierspray für den Hund: Zusätzlicher Schutz mit abstossender Wirkung für Hunde. Wir empfehlen das Spazierspray alle denen Hundebesitzern, die es garnicht erst zum Zeckenbiss kommen lassen wollen. 

Zugelassene Medikamente, welche in einer Apotheke oder bei einem Tierarzt bezogen werden sind geprüft, für das Tier geeignet und wirksam. Zoofachhandlungen und Internetshops dürfen keine zugelassenen Medikamente verkaufen. Ätherische Öle können bei unsachgemässer Anwendung Hautreizungen auslösen und sind zT für Katzen auch giftig. Natürliche Produkte wie Kokosöl und Knoblauch sind auch für Hunde in den Mengen eingenommen, in denen sie eine Wirkung haben, unverträglich und giftig. 

Natürliche ätherische Öle können als Repellents eingesetzt werden und sollten unbedingt aus der Apotheke bezogen werden, da diese rein sind und keine schädlichen Zusatzstoffe enthalten. Beachten Sie jedoch, dass das Tier für andere Artgenossen nicht mehr gleich riecht und die starken Öle nur für unsere Nasen fein sind. Daher raten wir von ätherischen Ölen für einen Einsatz am Tier ab. 

Ernährungsberatung und Rationsberechnung der Fütterung

  • Analyse der bestehenden Ernährung von Fertigfutter, aber auch rohe und selbstgekochte Rationen
  • Empfehlungen zur Tierernährung angepasst auf den Lebensabschnitt, Grunderkrankung und Leistung
  • Rationsberechnungen und Rezepte für die Ernährung Ihrer Katze oder Ihres Hundes